Faltenwurfstudie, Kohle- und Kreidezeichnung, 48 x 63

                Dina Savi - in Italien geboren, hat in der Schweiz, in Deutschland, England, im Irak, in Äthiopien und seit 1996 wieder in Deutschland gelebt und gearbeitet. Die Kunst ist der Fixpunkt in ihrem bewegten Leben, aber nie hat sie soviel Raum eingenommen wie jetzt.
            Die Vernissage am Sonntagmorgen hat, auch wenn die Besucher den Blick auf die Exponate manchmal verstellen, etwas
   

 

 









Bewegungsstudie, Kohlezeichnung, 48 x 63
         

 

    Intimes: Hier ist man wirklich zu Gast, Dinas Kinder reichen Erfrischungen, Damiano spielt auf der Gitarre die Prelude No. 1 von H. Villa-Lobos und die Etude A-Moll von Matteo Carcassi - womit das Ruhige, Meditative in Dina Savis Person und Kunst unterstrichen wird.
            Das Exotische illustriert Dominik Flatzek, als er sich mit seinem Didgeridoo in Szene setzt. Fasziniert und auch befremdet, aber jedenfalls mucksmäuschenstill lauschen die Gäste.
 

 

 
 
   
Szenen der Ausstellungseröffnung am 19. November 2000 in Bergisch Gladbach
Fotos Manfred Kliebisch, Hamburg
   

 

                Unprätentiöse, scheinbar leicht hingeworfene Aktzeichnungen und Porträts wechseln mit aufwendig gestalteten Stilleben oder Faltenwürfen. Bei jedem Bild, egal welchen Sujets, stehen der Gegenstand und die Versenkung in ihn im Mittelpunkt.
            "Die Bilder haben etwas Meditatives", hebt Ursula Henze in ihrem Grusswort hervor, Ruhe gehe von ihnen aus.
 

 

    Einladungs-
Prospekt zur Ausstellung
     

 

              Das bemerkt man sogar im Gedränge der Vernissage, dazu trägt natürlich auch die Atmosphäre der Galerie bei. Einen Ruhepunkt stellen die Bilder und Zeichnungen auch im hektischen Kunstbetrieb der Gegenwart dar.
          Statt schriller, manchmal schmerzhafter Experimente findet man hier die Konzentration aufs Wesentliche: einige wenige Gegenstände, zurückhaltende Farbigkeit, immer wieder der menschliche Körper oder das Gesicht.

 
















 














Damiano Weitowitz 1999, Kohle 48 x 63
        

 

                Als Vorbilder nennt Dina Savi Renaissance-Zeichnungen. Auch sie interessiert das Körperliche im Sujet und seine Bewegung - die Dynamik. Um das zu erfassen, ist stundenlange Versenkung nötig, harte Arbeit, die die Bilder nicht mehr erahnen lassen.

 

     
 
Liegende, Bisterkreide auf Ingres-Papier, 48 x 63



Odyssee                Dina in Bensberg               Stilleben

Ruhepole         Akt und Figur         
Mediterran

Lernen und Lehren          
Projekte

Zurück zum Index